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Hallo Heiler,
ich hab da mal ne Frage an Euch, wie habt ihr gemerkt, dass ihr Heiler seit, was habt ihr gefühlt, als Euch bewußt wurde, dass Ihr heiler seid? Wann habt ihr gemerkt, dass es an der Zeit ist, sich Heiler zu nennen?
Wie hat es begonnen sich mit dem Heilen zu beschäftigen?
hattet ihr so ne Art Erscheinung, ging es über das gefühl, dass ihr was bewirken könnt, oder haben Euch Geistwesen auf diesen Weg gebracht, oder doch irgend etwas anderes.
Würd mich echt interessieren, auch wie der Weg zum Heiler ansich war.
Freue mich schon auf Eure Antworten!!
L.G.resi
Offline
Hallo,
zu einem Teilaspekt der von der jungen Dame Resi aufgegriffenen Punkte:
Wenn jemand moeglicherweise Heilkraefte ueber geistige Helfer / Wesenheiten aktiviert bekommen soll, dann fuehrt der Weg dorthin nach Moeglichkeit nicht so, dass er/sie unvorbereitet und zu Geistheilung voellig ahnungslos jemanden laenger anfasst und der Angefasste wird dadurch gesund. Dann wuesste der neue Heiler damit nichts anzufangen und reagierte auf vorher nicht einzukalkulierende Art und Weise.
Deshalb bekommen manchmal Familienmitglieder eines erfahrenen Heilers auch solche Heilkraefte verliehen. Oder der Auserwaehlte wurde sonstwie darauf gestossen, sich selbst damit auseinanderzusetzen was Heiler mit verliehenen Heilkraeften erwartet und wie der Heiler sich gegenueber Patienten darstellen sollte bzw. nicht darstellen sollte.
Dieses Forum, Staette der Heilung, auch oder gerade wegen seiner kontroversen Meinungen und kontroverser Berichte der Leser, ist zu solcher Vorbereitung hervorragend geeignet. Auch mehrere Besuche in Abaidiania als heilungssuchender Patient koennten als Vorbereitung dienen.
Nur der Wunsch selbst Heiler werden zu wollen, ist nach meinen Erfahrungen relativ unbedeutend. Man wurde dazu ausgesucht und die Dinge entwickeln sich.
Nun mag meine Darstellung aus dem Kreis derjenigen, die jedermann zum "Heiler" ausbilden, heftig dementiert werden.
Beste Gruesse
Claus Rüdiger v. Hertzberg
Offline
Nun entwickelt sich dieser Beitrag für mich außerordentlich interessant. Ich habe auch größte Zweifel an dieser Ausbildungsmaschinerie, bei der jeder Mensch, den dieses Thema interessiert (mich ursprünglich aus eigener Betroffenheit schon seit 18 Jahren), plötzlich eine Heilerausbildung angeboten kriegt. Ich hab das für mich umgangen, weil ich nicht fand, wenn das Thema einen brennend interessiert, dass das heißt, man sollte selber Heiler werden. Vielleicht soll man auch nur jemand sein, der weiß, dass es das gibt, und den Glauben daran weiterträgt (was ich z.B. gut kann, weil ich äußerlich gut sortiert und geerdet lebe und schon den Effekt erzielt habe, dass man mir deswegen eher glaubt oder zumindest mal in Betracht zieht, dass es so sein könnte, wenn ein realitätsverbundener Mensch so spricht).
Mir ist klar geworden, dass es die "ausgebildeten" und die "natürlichen" Heiler gibt. Einem der letztgenannten Art bin ich mal "zugeführt" worden, und bei dem hab ich am krassesten erlebt - auch später bei meinem Sohn - dass definitiv und unbestritten medizinisch relevante Heilungen möglich sind.
Das hat mir die "natürlichen" Heiler zunächst sehr hervorgehoben.
Gleichzeitig habe ich die Erfahrung gemacht, dass das Verleihen solcher außerordentlichen Heilfähigkeiten nicht bedeutet, dass man es mit einem Menschen zu tun hat, dem man blind vertrauen dürfte. Der Heiler, der mir begegnet ist (übrigens ganz unbekannt), hat zu meiner tiefsten Überzeugung die Menschen auf eine Linie geführt, an deren Gottgewolltheit ich große Zweifel hege, weshalb ich mich aus Gewissensgründen von ihm getrennt habe. Er wollte zwar nicht Familien auseinanderdividieren, aber wenn nicht alle gleichzeitig in seine Behandlung kamen, hat er letztlich dies bewirkt. Man sollte sich von anderen, nicht von ihm "Gereinigten" höchstmöglichst fernhalten. Alte und Kranke anfassen - igitt.
Ich habe diese Erfahrung hier schon mal irgendwo erwähnt. Hier gehört sie für mich persönlich auch nochmal hin: ich habe zwar die Überzeugung gewonnen, dass diese Menschen, denen besondere Heilfähigkeiten verliehen wurden, herausragende Heilmöglichkeiten haben können. Aber mein persönlicher Augenschein sagt mir: ihre persönliche Entwicklung kann ordentlich Haken und Ösen haben, und auch da ist man nicht "auf der sicheren Seite".
Ich hoffe, ich konnte das jetzt hier verständlich rüberbringen, was mich da bewegt. Aktuell beschäftigt es mich besonders, weil ich vielleicht nochmal auf Hilfe eines Heilers für einen Sohn zurückgreifen möchte - nach meiner bisherigen Erfahrung tu ich mich aber mit der Auswahl schwer.
Danke jedenfalls für die Gedankenanregungen hier -
Marianne
Offline
Liebe Forumsgaeste,
mein Beitrag wurde voruebergehend bis jetzt anscheinend positiv aufgenommen und deshalb moechte ich zu den persoenlichen Erfahrungen der Dame Marianne im nicht-persoenlichen Sinne Stellung nehmen.
Die Dame Marianne beschreibt in mehrerer Hinsicht einen fuer viele Heiler mit von Geistwesen verliehenen Heilkraeften zutreffenden Zustand.
Wenn man als intensiv gottsuchender Interessent oder jemand mit intensiver Wahrheitssuche zum Thema Geistheilung zu einem Heiler / einer Heilerin geht, deren Heilkraefte beschwerdebezogen auf die besondere Beschwerde des Patienten von Geistwesen aktiviert werden, - dann erwartet dieser suchende Patient nicht nur, dass ihm moeglicherweise an der organischen Beschwerde Heilung zuteil werde, sondern er erwartet vom Heiler auch noch positive Impulse fuer seine eigene Entwicklung.
Dann trifft dieser suchende Patient vielleicht auf einen einfachen Menschen als Heiler-in, der/die die suchenden Fragen des Patienten vielleicht selbst gar nicht versteht, oder z.B. mit als falsch begriffenen Hinweisen auf Viehzucht und Ackerbau beantwortet.
Soll sich ein solch gottsuchender Patient mit falschen Hinweisen z.B. auf Viehzucht und Ackerbau vom Heiler abspeisen lassen?
Worum es geht: Heiler mit von Geistwesen aktivierten beschwerdebezogenen Heilkraeften sollen in dieser Zeit in Deutschland keine religioesen Impulse setzen. Die Patienten sollen in aller Regel nicht dazu verleitet werden koennen, ihre ideellen Vorstellungen nach den Aussagen des Heilers auszurichten.
Wenn der Heiler, ausser dass er gut heilt, auch noch religioes - ethische Gedanken hervorragend und richtig formuliert, - dann wuerde der Heiler in religioeser Hinsicht eine Anhaengerschar um sich versammeln und mehr oder minder auch ungewollt zum Chef einer religioesen Gemeinschaft.
An den derzeitigen christlichen Kirchen in Deutschland ist zur Zeit vieles nicht perfekt und kritikwuerdig. Der gute Heiler, der alles richtig macht und seine Patienten mit perfekten religioesen Einsichten bereichert, wuerde automatisch religioese Vorbildfunktion zugedacht bekommen. Das ist zur Zeit nicht gewollt.
Liebe Dame Marianne, der von Ihnen beschriebene Heiler hat genau das erreicht, was er erreichen sollte: Er hat geheilt, - er hat Sie aber in Ihrer Gottsuche und Wahrheitssuche nicht wesentlich beeinflusst.
Ihren eigenen Weg sollen Sie selbst suchen und gehen, aber nicht vom Heiler fuer Sie vordenken lassen.
Beste Gruesse
Claus Ruediger v. Hertzberg
Offline
Vielen Dank an Sie, Herr von Hertzberg, für diese Antwort, mit der ich was anfangen kann.
Es ergeben sich für mich noch Anschlussfragen, und sollten Sie willig sein, nehme ich Ihren Einblick dazu gern in Anspruch.
Besagter Heiler hat von sich aus versucht, die Menschen an sich zu binden. Also bei mir z.B. hat er binnen zwei Behandlungen etwas anderes geheilt, als das, weswegen ich kam (womit ich aber rundum sehr zufrieden bin und was ich nach wie vor großartig finde), mir aber immer in Aussicht gestellt, dass das andere auch geheilt würde, was nicht stimmte. Er hat mir im Grunde immer subtil Nachteile suggeriert für den Fall, dass ich seinen "Heilungsweg" zu verlassen gedächte. Bei meinem Sohn hat er immer erklärt, die Besserung sei noch nicht vollständig (hat sich jetzt als zutreffend rausgestellt) und bedürfe weiterer Heilung und Anpassung an seine Vorstellungen. Da ich sehen konnte, dass manche seiner Patienten oder wie man das nennen soll noch nach 7 Jahren an ihm klebten - dies mittlerweile ziemlich isoliert von ihrer sonstigen Umwelt - hab ich schließlich das Weite gesucht, muss aber zugeben, dass sich der Zeitrahmen auch schon in Jahren bemessen hat.
Nun vom Persönlichen zum Allgemeinen: Wie kann es sein, dass jemand, den ich selbst als teilweise "irregeleitet" erlebe, seine Heilfähigkeit behält? Sie sprechen von Geistwesen, die die Heilfähigkeit verleihen. Frage: kann es auch sein, dass diese Geistwesen von einer Seite kommen, die man nicht so sehr "licht" finden könnte? Oder warum stören die sich nicht an solchen Auswüchsen? Ich hatte für mich nachher das Gefühl, egal was er vielleicht noch bewirken könnte, ich würde da "meine Seele verkaufen", so à la Faust. Das wollte ich eindeutig nicht, da ich mein Seelenheil und das meines Sohnes auf Dauer doch wichtiger finde als den aktuellen physischen Körper.
Also die Frage nach Risiken und Nebenwirkungen des Umgangs mit Heilern.
Ihrem letzten Satz stimme ich übrigens absolut zu, danke nochmals
Marianne
Offline
Vielen Dank, Herr von Hertzberg, für Ihre Offenheit, daß ich an Ihrer Erfahrung und Klarheit teilhaben kann.
Dieses Thema wurde unter -Was macht einen "Heiler" zum Heiler?- schon mal angesprochen. Jetzt bekomme ich noch eine tiefere Antwort dazu.
Eine Frage habe ich immer wieder zu diesem Thema:
Für mich sind "Krankheiten/Beschwerden..." Aufgaben, die für meine Weiterentwicklung wichtig sind. Kann ein "Heiler" jemanden von seinen Beschwerden befreien, wenn diejenige Person die "Aufgabe" noch nicht für sich lösen konnte? Ich denke, dann würde die Aufgabe durch neue Beschwerden wieder deutlich werden. Vielleicht liege ich mit meiner Sichtweise ja auch total daneben? Ich freue mich, über Reaktionen/andere Sichtweisen lesen zu können.
Herzliche Grüße
Grit
Offline
Die Dame Grit fragte sinngemaess an, ob ein Heiler (von Geistwesen aktivierte Heilkraefte,) Einblick dazu erhaelt oder ob er solche Gegegebenheiten beeinflussen kann, wenn das Schicksal einem Menschen auferlegt, seine Beschwerden durchleiden zu muessen.
Ich moechte dies mit ein paar Hinweisen auf erlebte Patientengegebenheiten beantworten.
1.Beispiel: Eine Interessentin aus der Schweiz kam kuerzlich zu meinem Behandlungstermin in Saarbruecken ziemlich weit angereist. Vorher gab es einen E-Mail Austausch mit mir ueber meine Termine usw. Die Interessentin war vorher 2 x voellig vergeblich wochenlang in Abaidiania bei Joao de Deus gewesen. Dort wurde ihr an ihren Beschwerden nicht geholfen. Schon beim ersten Besuch dort wurde ihr von Wesenheiten der (von mir bezogen auf ihre organischen Beschwerden als ausgezeichnet verstandene) Ratschlag zuteil, sie solle Entspannungsuebungen lernen und praktizieren, z.B. Yoga. (Ihr wurde dort nicht gesagt, dass sie dort nicht geheilt werden koenne und ihren Aufenthalt abbrechen solle.)
Wie die Interessenten vor mir stand, meinte ich zunaechst ihr helfen zu koennen. Es war ein Trugschluss. Auch ueber meine aktivierten Kraefte wurde der Interessentin nicht geholfen.
Dazu Gegenfrage von mir: Wenn wir Heiler dazu Einblick haben wuerden, haetten die Wesenheiten bei Joao dazu nicht einen Hinweis geben koennen / muessen, oder hätten meine Geistfuehrer dies nicht vorher merken muessen, beim E-Mail Austausch?
2.Beispiel: Gelegentlich kam es vor, dass ich mit Hilfe meiner geistigen Fuehrer einen Patienten nahezu schlagartig weitgehend heilen konnte, dem von der Schulmedizin nur noch ca. 6 Monate Lebenserwartung zugesprochen wurde, - und der Patient dann doch starb. Nach ca. Monaten starb der inzwischen gesundete und wieder aktive Mensch dann doch ploetzlich und voellig unerwartet, z.B. bei Unfall im Urlaub oder er legte sich abends beschwerdefrei ins Bett und wurde morgens tot aufgefunden.
Dazu Gegenfrage von mir: Wenn wir Heiler in solche Thematik (wem vom Schicksal gestellt die Lebensuhr wann ablaeuft) wirklich vorher Einblick bekaemen und vielleicht dazu auch mitreden koennten, wuerde uns dies als normale unvollkommene Menschen nicht voellig ueberfordern und wahrscheinlich auch verzweifeln lassen?
3. Beispiel: Ein ca. 8-jaehriges Maedchen knallt ohne Schutzhelm beim Rollerskating mit dem Kopf gegen einen Stein. Anschliessend bahnt sich vom Gehirn aus Behinderung an: Schwindel, Gleichgewichtsstoerungen, Spastiken, Bein-Nachziehen usw. Das Maedchen wurde ueber meine aktivierten Kraefte in 2 Behandlungen vollstaendig zu der sich anbahnenden lebenslangen Behinderung geheilt. Zur 3. Behandlung weisen die Eltern auf ein paar urspruenglich bereits vor dem Unfall vorhandene leichtere Organstoerungen anderer Art hin, die ich bei vielen Patienten leicht heilen kann. Zu meiner Ueberraschung reagiert das Maedchen dann ueberhaupt nicht mehr auf meine Kraefte und ich kann die leichten Beschwerden, die sich im Anfangsstadium befinden, nicht heilen.
Gegenfrage von mir: Lassen sich solche Gegebenheiten zu Heilung bzw. Nichtheilung irgendwie nach nachvollziehbaren Logiken begreifen?
Heiler koennen dazu nicht mitbestimmen und evtl. vorbestimmte Gegebenheiten in aller Regel auch nicht erkennen. Wenn also etwas in der Richtung, die die Dame Grit erwaehnt vorbestimmt sein sollte, dann kann es der Heiler nicht erkennen und veraendern.
Aufgabe des Heilers / der Heilerin ist es zu versuchen, allen Interessenten zu helfen. Bei Zutreffen von vorbestimmten Gegebenheiten werden sich die Bemuehungen des Heilers / der Heilerin als vergeblich herausstellen. Bei Versagen des Heilers / der Heilerin am Patienten bei Beschwerden, die der Heiler sonst oft leicht heilt, sind aber automatische Rueckschluesse auf "Schicksal" auch nicht angesagt. Vielleicht wird dem Patienten andernorts von einem anderen Heiler oder einer anderen Therapie doch geholfen.
Beste Gruesse
Claus Rüdiger v. Hertzberg
Offline
Liebe Dame Marianne,
Zu einem Teilbereich Ihrer an mich gestellten vielen Fragen:
Organischer Heilablauf beim Heiler
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Ein angenommener 50-jähriger Interessent mit z.B. langjährigen Herz/Kreislaufbeschwerden, Atembeschwerden, Fehlfunktionen an inneren Organen und Schmerzen an vielen Stellen im Bewegungsapparat findet nach weitgehend erfolglosen Bemuehungen der Schulmedizin nun den Weg zum Heiler / zur Heilerin.
Heilen bedeutet auch, dass sich beim Patienten organisch kranke Stellen mit neuen gesunden Zellen aufbauen muessen. Waere es dem Heiler nun moeglich, einen Patienten mit solch vielerlei langjaehrigen Beschwerden in 2 Minuten zu heilen, dann muessten sich alle kranken Stellen in 2 Minuten regenerieren. Dies wuerde kein Patient ueberleben und der Patient wuerde wahrscheinlich auch wie eine Bombe platzen.
Der Heilvorgang dauert also mindestens so lange, wie der Patient dazu aufgrund der Gegebenheiten in seinem Koerper bei maximaler Zufuehrung von Heilenergie benoetigt. Klagen des Patienten ueber Anfangsverschlechterung, Rumoren im Koerper, andere Reaktionen wie nach wenigen Schlucken Bier schon total betrunken, - deuten auf starke Heilkraefte des Heilers hin.
Wenn der Heiler nun in der Lage sein sollte spirituell zu operieren, d.h. ueber seine ihm helfenden Wesenheiten punktgenau Heilkraefte direkt in den Koerper des Patienten abzugeben, (z.B. manche philippinische Heiler,) dann geht es im Erfolgsfalle schneller. Aber beim klassischen Handauflegen darf man bei obigem Patienten mit seinen vielen Beschwerden von einer Heildauer von mindestens 3 Monaten ausgehen.
Nun praesentiert obiger angenommener Patient alle seine 17 Beschwerdestellen dem Heiler / der Heilerin gleichzeitig. Dazu wird es oft so sein, dass der Heiler / die Heilerin am Anfang Schwerpunkte setzt. Es werden nicht alle Beschwerden gleichzeitig behandelt.
Wenn der Heiler / die Heilerin nun Heilkraefte an den Patienten abgibt, dann sollte es nicht so sein, dass der Heiler nun 3 Monate lang ununterbrochen Tag und Nacht dem Patienten die Hand auflegt. Der Heiler wird versuchen Heilimpulse fuer einen gewissen Zeitraum zu setzen. Gesetzt der Fall, der Heiler / die Heilerin laedt den Patienten mit Heilenergien auf, die der Patient nach und nach innerhalb von 8 - 10 Tagen verbraucht, dann reicht 1 Heilerbesuch pro Woche. Wenn also der Patient vom Heiler kommt, dann traegt er einen Vorrat von noch nicht verbrauchter Heilenergie mit sich herum, die er erst innerhalb von 8 - 10 Tagen verbraucht, bzw. abarbeitet. Bestenfalls ersetzt der Koerper taeglich grammgenau kranke Zellen durch gesunde Zellen, entsprechend dem Vorrat an unverbrauchten Heilenergien, die noch beim Patienten vom letzten Heilerbesuch vorhanden sind.
Nun ist es bei den abgebenen Heilkraeften vieler Heiler und bei sehr vielen Patienten eine geradezu klassische Gesetzmaessigkeit, dass unverbrauchte Heilenergien, die der behandelte Patient noch mit sich herumtraegt, von anderen Menschen oder Tieren verbraucht / angezapft werden koennen, die der behandelte Patient laengere Zeit anfasst oder beruehrt. Der andere Mensch oder das grosse kranke Tier (z.B. Pferd) wird dem behandelten Patienten aus seinem Reservoir unverbrauchter Heilenergien Heilkraefte "klauen".
Beispiel: Ein krankes Baby, vom Heiler behandelt, sollte die naechsten Tage nicht laengere Zeit auf den Schoss der kranken Grosseltern gesetzt werden. Andernfalls ist zu befuerchten, dass sich Grosseltern und Baby die vom Heiler abgegebenen Heilkraefte teilen. Dem Baby, dem der Vorrat an Heilenergie geklaut wurde, wuerde nur minimal geholfen. Die Heilergebnisse wuerden verfaelscht.
Deshalb behandele ich persoenlich prinzipiell die Muetter kranker Babies gleich mit, auch dann wenn diese mir mitteilen, "ihre eigenen Beschwerden seien nicht so wichtig, sie wollen nur dass ihr mit Gesundheitsschaden behaftetes Baby gesund wird". Dazu erteile ich den Rat / Bitte, dass das behandelte Baby fuer ein paar Tage ausschliesslich auf den Schoss der behandelten Mutter gesetzt werden moege.
Nun hat der Heiler, den die Dame Marianne erwaehnt, sich hierzu wohl unverstaendlich oder unverstanden ausgedrueckt. Nun darf man das nicht so verstehen, der behandelte Patient solle aus ethischen Gruenden den Umgang mit Kranken vermeiden, sondern nur so verstehen, dass fuer ein paar Tage durch laengere Beruehrung anderer Menschen die Weitergabe der fuer den Patienten gedachten noch unverbrauchten Heilenergien moeglich sein kann und dies wahrscheinlich nicht wuenschenswert ist.
Nun wird unser angenommener Patient mit seinen 17 Beschwerdestellen, wenn er denn den Weg zu einem echten Heiler findet und auf die Heilkraefte des Heilers auch anspricht, beim Heiler / der Heilerin wahrscheinlich ungleichmaessige Besserung an seinen vielen verschiedenen Beschwerden erfahren. Manches wird ganz geheilt, manches vielleicht teilweise, manches vielleicht schlecht. Dies ist ganz einfach nur auf die Heilfaehigkeiten des Heilers zu den einzelnen Beschwerden zurueckzufuehren.
Kein Heiler / keine Heilerin hat gleichmaessig gute Heilkraefte fuer alle Arten von Beschwerden, die auf dieser Welt so auftreten. Wenn dem Heiler ueber spirituelle Wesenheiten Heilkraefte aktiviert werden, dann wurde dem Heiler vorher beschwerdebezogene viele, viele verschiedene Heilkraefte ueber Jahre verliehen. Der Heiler bekam Heilkraefte fuer Beschwerden verliehen, die bei seinen Patienten oefters auftreten. Bezogen auf brasilianische oder philippinische Heiler sollte der Patient aus Deutschland mit Beschwerden, die in Deutschland ueblich sind, in Brasilien oder auf den Philippinen nur diejenigen Heiler aufsuchen, die oft Patienten aus Europa behandeln. Er sollte Heiler nicht aufsuchen, die ausschliesslich brasilianische oder philippinische Indios mit ausschliesslichen Indio-Krankheiten behandeln.
Bezogen auf unseren angenommenen deutschen Patienten mit seinen 17 Beschwerdestellen wird es wohl so sein, dass dieser Patient an manchen Stellen nicht vollstaendig geheilt wird. Dann waere es wahrscheinlich, dass ein anderer echter Heiler in Deutschland die unzureichend geheilten Stellen weiter bessern kann. Nur hier ist guter Rat groesstenteils nicht zu bekommen und in Deutschland durch Ueberflutung mit Moechtegernheilern wirklich schwierig. Welcher Heiler hat fuer ganz bestimmte Beschwerden bessere Heilkraefte als ein anderer Heiler?
Vor ein paar Monaten konnte ich einer Patientin, die gut auf meine Heilkraefte ansprach an einer lebensbedrohenden ganz seltenen Beschwerde nicht helfen, die laut Facharzt auf der ganzen Welt nur ganz wenige Male aufgetreten ist. Zu welchem anderen Heiler haette ich die Patientin schicken sollen? Nun stand der Dame das Schicksal bei. Der erste Heiler, den sie aufgrund allgemeiner Empfehlung nach mir mit einer Lebenserwartung von nur noch wenigen Tagen versuchte, hat ihr sofort wesentlich helfen koennen. Nun muss man dies Beispiel aber nuechtern so sehen, dass nicht jedem Interessenten automatisch immer das Schicksal beistehen wird. Wenn sachliche Kriterien fuer die Heilerauswahl in Deutschland erstellt werden koennten, waere dies ein wesentlicher Schritt vorwaerts.
Die wuenschenswerte Situation sollte es sein, dass die Schulmedizin in Deutschland beschwerdebezogen Heilerfolge von Geistheilern in einem Zentralcomputer erfasst. Der Arzt koennte dann in seinem Computer fuer seinen Patienten nachsehen, welcher Heiler hat ueblicherweise gute Heilerfolge bei genau definierten Gesundheitsstoerungen, z.B. Netzhautabloesung im Auge.
Deshalb kann das mit Geistheilung in Deutschland allgemein gesehen solange nicht wirklich gut funktionieren, solange die deutsche Bundesaerztekammer und Hartmann-Aerztebund in ihrem Einflussbereich jegliche Sachlichkeit zu den Heilmoeglichkeiten echter Heiler gezielt verhindern.
Beste Gruesse
Claus Rüdiger v. Hertzberg
Offline
Lieber Herr v. Hertzberg,
ich bin Ihnen sehr dankbar für Ihre Antworten, die ich sehr erhellend finde. Hier noch eine Nachfrage zu dem Teil, den Sie beantwortet haben. Ich hätte das sehr gut akzeptieren können, für eine gewisse Zeit mich von meiner Umgebung soweit zurückzuziehen, dass die Heilenergie unbeeinträchtigt wirken kann. Ich habe das ja sogar gemacht.
Wenn jedoch der Eindruck entstehen musste, dass Patientinnen (und ich betone hier das ...innen) z.B. 7 Jahre lang beim Heiler "am Tropf hängen", praktisch nur noch ihn als wesentliche Bezugsperson haben und mit ihren Herkunftsfamilien zufällig gemeinschaftlich brechen mussten zum Zwecke ihrer Gesundung, dann ist doch irgendwas schiefgelaufen, oder hab ich da nur was missverstanden? (Ich habe es übrigens nicht auf 7 Jahre gebracht.) Bezogen auf die Lieblingspatientin fiel nach 7 Jahren z.B. mal: diese könne sich jederzeit von ihm trennen, aber dann verliere sie "alles". Da konnte ich aus meiner Sicht nur noch die Beine in die Hand nehmen und schleunigst davonrennen.
Auch scheinen mir Versprechungen, konkrete Beschwerden auf jeden Fall heilen zu können, durchaus vermessen. Da sind die Voraussagen nicht eingetroffen, obwohl ich mich an das vorgegebene Procedere gehalten habe und mich sogar auf Anweisungen eingelassen habe, zu denen ich kein gutes Gefühl hatte. Dazu haben Sie selbst bereits geschrieben, dass Heilerfolg aus ihrer Sicht unvorhersehbar und somit nicht voraussagbar ist. Gerade der immense Anfangserfolg, den der Heiler bei mir erzielt hat, hat bewirkt, dass ich ihm so lang als möglich glaubte. (Übrigens hab ich meinen Kardiologen, ganz in ihrem Sinne, wissen lassen, warum es mir schließlich so verblüffend besser ging, und er hat es positiv aufgenommen, zumal ich ihm als allgemein gut sortiert wirkende Person wohl "unbedenklich" erscheine, und hat es in meiner Karteikarte vermerkt. Auch mein ebenso informierter Hausarzt ist dafür selbst aufgeschlossen und glaubt dran.)
Ihr Anliegen, dass sachlicher von den Institutionen an den Möglichkeiten von Heilern geforscht wird, teile ich unbedingt.
Vielen Dank für Ihre Auskünfte, an denen ich weiter sehr interessiert bin.
Liebe Grüße - Marianne
Offline
Liebe Dame Marianne,
Sie bitten mich nun wiederholt persoenlich darum, ich solle ein gravierendes persoenliches Fehlverhalten eines anderen Heilers kommentieren.
Das Thema hat so seine Tuecken. "Wer selbst im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen." Als Heiler, der selbst nicht frei von menschlichen Fehlern ist, will ich es wagen aber trotzdem dazu antworten.
Wir haben in Deutschland grob gesehen, 3 Kategorien von Heilern.
1.) Die ausgebildeten Heiler.
Diese haben sich mit der Thematik gedanklich laenger beschaeftigt, sind meist ziemlich intelligent und koennen ihren Erkenntnisstand oft praegnant gegenueber den Patienten darstellen. Wie gut, dass sich diese nun jedes Jahr in Deutschland um mehrere Tausend vermehren.
2) Naturtalente
Das sind Menschen, die oft schon in frueher Kindheit festgestellt haben, dass mit ihnen irgend etwas anders ist, als mit anderen Kindern. Diese haben auch keine Heilerausbildung besucht und so auch nicht vom Manna der angeblichen Erleuchtung gegessen.
3) Heilmedien
Das sind Menschen, deren Heilkraefte von Wesenheiten aus dem Jenseits aktiviert werden. Zu dieser Kategorie gehoere ich auch. Stuenden solche Wesenheiten nicht parat, Heilkraefte zu aktivieren, passierte nichts. Zur Abgabe von Heilkraeften ist der Heiler zu 100% auf die Kooperation der Geistwesen angewiesen. Nun habe ich bereits versucht in diesem Forum zu erklaeren, dass der wahrheitssuchende Patient von diesen Heilmedien normalerweise keine wesentlichen Hinweise dazu erwarten darf, wie er sich gedanklich fuer sein kommendes Leben auszurichten hat. Ein gewisses Mass an menschlichem Fehlverhalten ist bei solchen Heilern moeglich. Wuerde aber das Fehlverhalten untragbar, wuerde dem Heiler die Heilfaehigkeit entzogen.
Nun fragen Sie an, wieso der von ihnen beschriebene Heiler, der anscheinend die Patienten mit Schicksalsdrohungen versucht lebenslang an sich zu binden, die Patienten anleitet sich von den Familien zu trennen usw. seine Heilkraefte nicht von seinen angeblichen geistigen Führern entzogen bekommt. Nun scheint dieser Heiler zu der Kategorie der Alleskoenner und Alleswisser zu gehoeren. Solche Heiler duerfen Sie aber bitte nicht unter der Kategorie der Heilmedien erwarten. Wenn der Heiler, den Sie beschreiben, zu der Kategorie der ausgebildeten Heiler gehoert, dann ist er auf die Kooperation von Geistwesen nicht angewiesen.
Beste Gruesse
Claus Rüdiger v. Hertzberg
Offline
Lieber Herr v. Hertzberg,
ich hoffe, es stört niemanden, wenn dies jetzt zur Zwei-Personen-Diskussion wird. Ich hatte nicht vor, Sie in Schwierigkeiten zu bringen, indem ich Ihnen abnötige, einem anderen Heiler Fehlverhalten vorzuwerfen, auch von wegen des Glaskastens :-). Ich erwarte übrigens keineswegs, dass jeder Heiler nicht mehr Mensch, sondern stattdesse vollendeter Heiliger ist.
Sehen wir es mal so, dass ich es bin, die diesem Ihnen unbekannten Heiler jetzt mal aus subjektiver Wahrnehmung heraus Fehlverhalten unterstellt, das müssen Sie ja gar nicht machen.
Das Ganze beschäftigt mich nur deshalb immer noch, weil es definitiv nicht die Variante 1) "Ausgebildeter Heiler" ist, also ganz und gar nicht. Es ist aus meiner Sicht die Variante 3) mit etwas 2). Schon als Kind irgendwie anders gewesen. Und er arbeitete mit Geistwesen zusammen.
Darum eine meiner Anfangsfragen: Könnten Geistwesen, die sich an Heilung beteiligen, auch von einer weniger lichten Seite stammen, so dass man das Ganze vielleicht sogar dann eher meiden sollte? Denn ich sehe ja, dass diesem Heiler seine Heilfähigkeit nicht entzogen wird, wie man ja manchmal von Heilern hört, die gegen irgendetwas verstoßen. Ich habe diesen Mann als absolut authentisch erlebt und auch gar nicht bewusst manipulierend. Er glaubte fest an das, was seine Geistwesen ihm sagten und auftrugen. Also nichts, wo ich leicht eine Schublade fände wie: Manipulationswütiger Möchtegern-Heiler sucht naive Opfer. Das macht die Sache für mich so dermaßen undurchschaubar.
Ich möchte Ihnen nicht zumuten, schwerwiegende Rätsel der Welt jetzt für mich ein- und allemal zu lösen. Aber es interessiert mich sehr, wie jemand, der selbst andere und wahrscheinlich intensivere Einblicke in diesen Bereich hat als ich das sieht.
Damit sind auch ausdrücklich aber auch alle anderen Mitleser gemeint, auch die mit - so wie ich - bescheidenerem Einblick!
Liebe Grüße - Marianne, wie immer suchend
Offline
Liebe Dame Marianne,
Sie versuchen wiederholt von mir eine praezise Bestaetigung Ihrer Negativ-Annahme aus mir herauszulocken. Diese werde ich Ihnen aber nicht geben, vor allem nicht im Hinblick auf einen mir unbekannten Heiler.
Ihre Frage ist aber fuer Menschen, die sich mit Geistheilung sehr tiefgreifend beschaeftigen moechten, wichtig.
Ich werde deshalb versuchen, Ihre Frage aus meiner Sicht etwas Allgemeiner zu beantworten.
Wir haben nun in Deutschland ein geradezu fuerchterliches Durcheinander in der "Heiler"-szene hinsichtlich der "besten" Darstellung seiner angeblichen Heilkraefte. Je praegnanter und brillianter jemand dazu artikulieren kann, desdo besser sind seine Chancen, Ausbildungswillige zu seiner teuren Heilerausbildung zu animieren. Oftmaliger Bestandteil der Heilerausbildung ist auch die Aktivierung von Heilenergien durch Geistwesen. Dass das so aber nicht stimmen kann, wissen die Leser dieses Forums. Aber wissen es die so in ein paar Wochenenden teuer ausgebildeten "Heiler" auch, wenn sie ihren spaeteren Patienten das so mitteilen?
Ich hatte bereits versucht zu erklaeren, dass Ratschlaege die ein Heiler seinen Patienten fuer die ideelle Ausrichtung ihres zukuenftigen Lebens erteilt, ein ganz ganz heisses Eisen sind. Wenn der Heiler den Patienten tatsaechlich heilt, dann muessen solche Ratschlaege vorher einzeln auf die Goldwaage gelegt werden. Darin gibt mir auch die Heilerspezialistin Sylvia aus Hamburg recht, die sich mit ausgebildeten Heilern und Heilerausbildung anscheinend sehr intensiv beschaeftigt.
Nun gilt bitte fuer jeden Patienten bei jedem Heiler unbedingt der gesunde Menschenverstand. Bevor man bei Heilerfolg des Heilers die Medikamente absetzt, geht man zum Arzt und laesst den Heilerfolg ueberpruefen. Wenn der erstbesuchte Heiler nicht heilt, dann laesst man sich nicht aufschwaetzen, der Nicht-Heilerfolg laege beim Patienten und nicht am Heiler. Dann kuemmert man sich darum, welcher Heiler zu der bestimmten Beschwerde des Patienten ueblicherweise gute Heilerfolge hat. Man laesst sich auch nicht eine grosse Folge gutbezahlter Heilerbesuche ohne Heilerfolg aufschwaetzen.
Nun darf ich Sie aber beruhigen, liebe Dame Marianne, durch Handauflegen / Fernheilung des Heilers gefaehrdet man sein Seelenheil nicht. Bei keinem Heiler. Auch nicht bei obskuren Heilern. Die Zeugen Jehovas behaupten dies aber pauschal zu jedem Heiler. Mit diesen bin ich dazu oftmals in einen Dialog getreten zwecks Wahrheitsfindung. Letzlich
konnten diese, trotz intensiver Beschaeftigung mit dieser Thematik, immer nur das Argument bringen, in einem Brief, der in den Anfaengen des Christentums geschrieben wurde, stuende sinngemaess dass nur Christus heilen wuerde. Daraus wird eben die pauschale Negativaussage abgeleitet.
Also, auch alle die schon mal von Joao de Deus behandelt wurden oder seine Kraeuter probiert haben oder aus Abidiania Fernheilung erfahren durften, sind gemaess Zeugen Jehovas in ihrem Seelenheil belastet oder verloren. Das trifft Sie wahrscheinlich auch, liebe Dame Marianne. - Aber bitte auch zu solchen Aussagen schlage ich, dass bitte in diesem Forum der gesunde Menschenverstand gelten moege. Wie sollte sich denn bitte solcher Schaden an seinem Seelenheil bemerkbar machen? Laufen alle von Joao Behandelten in Satansmessen oder verlieren ihre hilfsbereite Einstellung zu ihren Mitmenschen oder veraendern in sonstiger Weise ihre Lebensgewohnheiten oder ideelle Einstellungen?
Wenn ein negativer Einfluss vom Heiler auf den Patienten erfolgen kann und erfolgen soll, dann durch bewusst schaedigende Ratschlaege des Heilers. Nun kann ich aufgrund Ihrer Darstellung nicht beurteilen, ob der von ihnen dargestellte Heiler seine Ratschlaege in der bewussten Absicht abgegeben hat, seinen Patienten zu schaden. Ich kann auch nicht beurteilen, ob der Heiler ueberhaupt Heilkraefte abgegeben hat, die von Geistwesen aktiviert wurden. Seine Werbeaussagen dazu muessen nicht unbedingt stimmen. Und dass die Patienten ihren Lebensmittelpunkt auf den Heiler ausrichten sollen, hat wohl bitte in erster Linie damit zu tun, dass dem Heiler ein geradezu immerwaehrendes automatisches Einkommen beschert werden soll, dazu wohl auch noch von juengeren huebschen Damen.
Die Frage, die Sie stellen ist eigentlich, wie soll der Patient mit obskuren Heilern, bzw. Heilern die gar nicht heilen koennen, umgehen. Dr. Wiesendanger gibt in seinen Buechern dazu ein paar sehr passende Standard-Ratschlaege.
Gefaehrlich sind die Ratschlaege. Zum Beispiel der als Gottgleich oder als Gott verehrte Sai Baba in Indien gab einer meiner vormaligen Patientinnen (der ich teilweise helfen konnte), die Anweisung, er habe sie dazu auserkoren, dass er sie heile. Sie sei geheilt und solle sofort als Diabetikerin ihre Insulinspritzen absetzen. (Hat sie getan, nichts hat sich organisch gebessert, im Flugzeug auf dem Rueckflug fiel sie ins Koma.)
Und was soll man machen, wenn man von der Heilerin Uriella Besserung erfaehrt und sich anschliessend in ihrer obskuren Sekte mit dem naechsten Weltuntergang beschaeftigt? Dann gilt es entweder wegzurennen und sich woanders weiterheilen zu lassen; - oder die Worte dort interessiert aufzuschreiben, um diese dann zur groessten Erheiterung der Karnevalsgaeste bei einer Buettenrede auf einer Karnevalsveranstaltung seines Karnevalsvereins genauestens wiederzugeben.
Bitte an alle an Geistheilung Interessierte: auch bei Dingen, die mit Geistheilung zu tun haben, immer an den gesunden Meschenverstand denken.
In diesem Sinne,
beste Gruesse
Claus Ruediger v. Hertzberg
Offline
Lieber Herr v. Hertzberg,
das kann ich jetzt erstmal so stehen lassen - und muss Sie keinen weiteren Ver- und Herauslockungen zur Abwertung fremder Heiler aussetzen.
Aktuell würde ich meine persönliche Erfahrung mit dem besagten Heiler so etwa in den Bereich einordnen, den Sie bei der Heilerin Uriella aus Ihrer Sicht beschreiben (die ich nicht kenne, und der ich hiermit auch keinesfalls zu nahe treten möchte).
Hab nun ein paar weitere Puzzlesteine zur Klärung meiner Fragen und finde mich ansonsten wie so oft damit ab, dass die Dinge nicht so schön eindeutig sind, wie ich sie am liebsten hätte.
Resis Thread haben wir nun allerdings irgendwie zweckentfremdet. Bitte alle Interessenten nochmal ganz oben zu gucken: Resis Frage gibt es noch. Und ich bin auch immer dran interessiert, welche Gratwanderungs-Erfahrungen andere von Euch in der Heilerszene machen/gemacht haben.
Liebe Grüße - Marianne
Offline
Herzlichen Dank an Sie, Herr von Hertzberg, für Ihre langen persönlichen Antworten.
Da ich mich unerwartet auch vom Fußballfieber anstecken lassen hatte, nehme ich mir jetzt erst die Zeit dazu.
Ich habe eine weitere Frage zum Thema Zähne auch an Sie, aber die werde ich besser unter einem neuen Thema schreiben.
Viele Grüße
Grit
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Sehr geehrter Herr von Hertzberg !
Die Diskusion mit Frau Marianne habe ich mit großem Interesse vetrfolgt.Ich kann ihnen nur in allen Punkten Recht geben.Nach dem sie mich in einem Anderen Forum ja doch etwas heftig angegriffen haben bzw.mich für verrückt hielten ,weil ich als sonst recht nüchterner Mensch der nie an Geistheilung geschweige denn an den Kontakt mit der Geistigen Welt geglaubt habe in der Psychiatrie gelandet bin,was übrigens auch mit einer Überdosierung von Parkinson Medikamenten in Verbindung stand. würde mich sehr interessieren wie dieser Kontakt bei ihnen zustande kam .....wie sich die Geistige Welt bei ihnen Bemerkbar machte.
Mit freundlichen Grüßen Doris
Übrigens ich nehme es ihnen nicht Übel sie kennen mich ja nicht
Liebe Dame Doris,
in diesem Forum geht es um Geistheilung und teilweise um Wahrheitssuche, in dem anderen Forum 1 ging es u.a. darum, dass man aus Langeweile oder Neugier z.B. mit Tischrücken den Kontakt zu Geistwesen suchen könnte und dazu dann noch 1.000 Euro Belohnung im Forum für "Beweis" angeboten wurde.
Nun möchte ich Einiges, nachdem sie es auch hier ansprechen, für die hiesigen Forumsteilnehmer aus meiner Sicht als Heilmedium verallgemeinernd wiederholen. Wer von sich aus den Kontakt mit Verstorbenen sucht um zu erfahren, was für erleuchtende Ratschläge er/sie aus dem Jenseits erhält, der darf allgemein gesehen entweder Irreführung oder Unwesentliches erwarten. Wer darauf voll abfährt, hat die Eintrittskarte zur geschlossenen Psychatrie gelöst.
Ich wollte Sie nicht persönlich angreifen, aber Ihre beiden Beitraege kamen mir gerade recht, um sehr deutlich darauf hinzuweisen. Was Sie selbst betrifft, habe ich zu Ihrer Bemerkung "Psychatrie", wie Sie erkannt haben, überreagiert, (passte mir aber prima ins Konzept). Sie bieten mir dazu die Friedenspfeife an, vielen Dank.
Zum besseren Verständnis möchte ich ein paar allgemeine Bemerkungen auch in diesem Forum machen: Der Kontakt zur geistigen Welt / Wesenheiten aus dem Jenseits, ist für uns lebende Menschen nicht vorgesehen. Letztlich müssen lebende Menschen ihren Weg, ihre Wahrheitssuche, ihre Entscheidungen selbst gehen bzw. treffen. Wir koennen nicht einfach sagen, lieber Verstorbener, bitte verkuende mir, was ich machen und denken soll. Auch darf es nicht so sein, dass einzelne Menschen die Summe aller angeblichen Wahrheiten aus dem Jenseits als Medium verkünden.
Das wird nun gerade als Modeerscheinung ueber Telefon 0190.... öfters angeboten, persönlich rate ich von solcher "Beratung" ab.
Nun gibt es aber Menschen, die von Geistwesen eine Hilfestellung zu einer Aufgabe erhalten. (z.B. Heiler mit verliehenen Heilkraeften.) Solche Menschen kommen aber in aller Regel nicht an Informationen aus dem Jenseits, die ihre Aufgabe nicht betreffen und haben als Erstes oft lernen muessen, dass nur das gelten darf, was sie sich selbst aufgrund eigener Kenntnisse und Erfahrungen erarbeitet haben.
Also der Weg für uns lebende Menschen uns gedanklich danach auzurichten, was uns hinsichtlich Wahrheitssuche aus dem Jenseits angeboten wird, ist eigentlich zugemauert.
Dieses Thema ist nun für Interessierte bestimmt unerschöpflich, aber sollte uns dies Thema, wie man vielleicht doch irgendwie an Informationen aus dem Jenseits gelangen könnnte, denn interessieren?
Beste Grüsse
Claus Rüdiger v. Hertzberg
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Sehr geehrten Herr von Hertzberg!
Den Kontakt zu Verstorbenen habe ich nie gesucht.Ich hatte eine
sogenannte Glückspsychose,ich denke was mir mit meinen Parkinson
Medikamenten passiert ist ist das selbe was ein Shamane mit Hilfe
von Drogen erlebt.Es war so als erweiterte sich mein
Bewußtsein,ich konnte auf einmal ganz klar denken und hatte dieses
Wissen das ich jetzt in den Büchern nachlesen kann.Ich kriege keine
Informationen über die Zukunft ,möchte sie auch nicht,und habe auch keine Jenseitskontakte.Es ist schon so wie sie es schreiben,Jeder Mensch muß es sich erarbeiten . Es geht darum Selbstverantwortung
für sich und sein Leben zu übernehmen. Wir können nur unterstützent arbeiten machen muß jeder selbst.Ich wurde zu meinen Heilsteinen geführt und mache jetzt nur im Freundeskreis Fernheilung
über Fotos.
Ich würde mich freuen mal Menschen kennen zu lernen die auch so etwas ähnliches erlebt haben..
Ich danke ihnen für ihre Antwort mit freundlichen Grüßen Doris
hallo Sonne,
da ich mich ein bisschen mit dem Thema Parkinson und deren Medikamten auskenne, möcht ich kurz meinen Senf dazu geben.
Wenn jemand Parkinson hat, dann wird, ich weiss jetzt nicht genau, aber ich glaube es ist das Kleinhirn, zu wenig Dopamin freigesetzt, bzw. hergestellt, und freigesetzt, was dann zu Rigor, Tremor und Akinese führt. Wenn ein gesunder Mensch, dann über längeren Zeitraum Dopamin bekommt, kommt es mit der Zeit zu Halluzinationen, die einer Art Schizphrenie gleichen. Wenn das entdeckt wird, und die Medis abgsetzt werden, klommt man mit der zeit auch wider auf ein normales Level. Es kann aber auch bös ausgehen, wie dann die Auswirkungen sind, kann ich leider nciht sagen, da das doch schon ein paar Tage her ist, wie ich das gelernt habe.
Bei Parkinson Patieneten kann ich mir die halluzinationen nur so vorstellen, dass man einfach falsch eingestellt wurde, dass das Hirn halt Dopamin herstellt, aber zu wenig, und das dass mit dem Medikament, wie z.B. L-Dopa, Madopar und wie sie alle heissen, nicht richtig abgestimmt wurde.
Wollte iczh nur mal so zur Info einbringen.
L.G.resi
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Hallo Sonne !
Schön dass Du Dich interessierst.Ich habe seit 7 Jahren Parkinson.
Ich habe mich ausführlich darüber informiert,das stimmt alles was
Du sagst ,Halluzinationen hatte ich keine, mein Arzt konnte sich meine
seltsamen Symtome (hat der Arzt wörtlich gesagt)auch nicht erklären.
Ich hörte Stimmen die mir alles erklärten,es war nur zu viel auf einmal
Dass mit den Steinen spührte ich erst wesentlich später.Das Ganze ging los mit Erinnerungen an frühere Leben dazu mußte ich, es war wie ein Zwang etwas schreiben es waren nur ein paar Schriftzeichen,die ich dann auch übersetzt bekam.Das war ein Beweis für mich.....inzwischen glaube ich dass jetzt viele Menschen erwachen und auch viele in der Psychiatrie landen werden,weil sie es nicht verstehen....übrigens was sind Halluzinationen? was ist Schizofrenie ?
Gruß Doris
Hallo Resi entschuldige ich war der Meinung ich habe Resi geschrieben ,weis leider nicht wie ich das wieder ausbessern kann.